Gutenberg & Keil
Patricia Magdalene Keil-Kattowitz, Künstlerin und Leiterin verschiedener Kulturprojekte im KFE e.V., hat jüngst eine traditionsreiche Gutenberg-„Druckwerkstatt“ in die DruckerBande einziehen lassen. Sie lädt nun Schulklassen ein, diesen neuen Bereich der interaktiven KunstDruckWerkstatt als lebendigen Lernort zu erleben – ein Ort, an dem Geschichte durch aktives Werken mit den eigenen Händen erfahren werden kann.
„Für mich hat die Zeit von Gutenberg und der durch die Erfindung des Buchdrucks rasanten Informationsverbreitung eine ganz besondere Aura und ich freue mich,meinen Teil dazu beitragen zu können, Schülerinnen und Schülern diesen Meilenstein der Menschheitsgeschichte nicht nur durch Bilder und Worte, sondern durch aktives Erfahren vermitteln zu können.“ so die gelernte Mediengestalterin.
Aktuell plant sie gemeinsam mit Annett Schulze, Lehrkraft an der Paul-Gerhardt-Schule Dassel, die Druckerbande als festen Lernort für Schülerinnen und Schüler des 5. Jahrgangs zu etablieren.
Der Bogen soll von den Anfängen des um das Jahr 1540 durch Johannes Gutenberg erfundenen Buchdrucks bis hin zur digitalen Gegenwart gespannt werden. Schülerinnen und Schüler tauchen dabei in vielfältiger Weise in die Welt der Schrift- und Druckkultur ein: Sie setzen Lettern, drucken selbst und erleben, wie eng Kommunikation, Handwerk und Kreativität seit jeher miteinander verbunden sind. Im Mittelpunkt steht die Erkenntnis, dass Schrift weit mehr ist als bloße Information. Sie ist ein kulturelles Gut von essentiellem Wert, geprägt von handwerklichem Können und gestalterischer Ausdruckskraft. Durch die Verbindung historischer Techniken mit aktuellen Entwicklungen entsteht in der DruckerBande ein spannender Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart – und ein neues Bewusstsein für den Wert von Medien in unserer digitalen Zeit.
Neben kreativem Arbeiten fördert dieser Lernort auch Teamgeist und kulturelle Bildung. Gleichzeitig stärkt ein Besuch der DruckerBande die regionale Identität, indem es ein bedeutendes Stück Einbecker Handwerksgeschichte in die Gegenwart holt. Die Druckerbande versteht sich dabei als Vermittlerin immateriellen Kulturerbes – und als Ort, an dem Bildung lebendig wird.







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